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Trainer Jan Frohne berichtet:
Stichwort: Verfrühtes Weihnachtsgeschenk
Bereits am Freitag Abend stand das vom Samstag vorgezogene Spiel gegen den in den letzten drei Spielen ungeschlagenen Gütersloher TV an. Das Spiel wurde auf Bitte von Gütersloh vorgezogen.
Der erste Durchgang begann mit 6:3 recht vielversprechend für uns. Leider verhalf dies nicht zu Sicherheit und Ruhe, so dass die Führung umgehend wieder abgegeben wurde; 7:9. Gütersloh wurde zunehmend stärker im Angriff und Aufschlag. Der Satz wurde 17:25 verloren.
Der zweite Satz wurde sehr ausgeglichen gestaltet viele gute und lange Ballwechsel machten das Spiel attraktiv und spannend. Beim Spielstand von 12:13 gelang Inken Neppert!!! eine Serie von 5 Aufschlägen. Leider konnte Gütersloh sofort nachziehen und wieder ausgleichen. Eine erneute Aufschlagserie beim Spielstand von 21:19 von Laura Borstelmann beendete den Satz für uns mit 25:19.
Leider konnte die Euphorie nicht in den dritten Satz gerettet werden. Schnell lag man mit 4 Punkten zurück. Beim Spielstand von 17:22 schien der Satz schon sicher verloren zu sein. Doch eine aufopferungsvolle Abwehr, Einsatz und sichere Aufschläge von Laura Borstelmann sicherten eine Aufholjagd bis zum Spielstand von 23:22. Wechselnde Aufschlagsrechte und Kampf auf beiden Seiten gestalteten den Satz äußerst spannend bis zum glücklichen Ende für Eintracht beim Spielstand von 29:27.
Der vierte Satz gestaltete sich genauso ausgeglichen und spannend, wie der dritte aufgehört hat. Leider brach bei einem Spielstand von 19:18 die Konzentration ein und der Satz ging mit 20:25 verloren.
Im folgenden Tie-Break konnte Gütersloh schnell einen Vorsprung aufbauen und sah beim Spielstand von 10:13 wie der sichere Sieger aus. Ein kleiner Zwischenspurt auf 14:14 konnte aber eine Verlängerung erzwingen. Ein nunmehr an Spannung und Kampf kaum mehr zu überbietener Satz wurde beim Spielstand von 20:18 von uns gewonnen. Die Freude war riesig und die Mannschaft bejubelte ausgelassen den Sieg.
Aus der ohnehin sehr guten Mannschaftsleistung kann man an diesem Tag trotzdem noch Rahel Hartmann und Anne Schulwitz herausheben. Rahel wurde im Angriff immer wieder exzellent durch die Zuspielerin Anne in Szene gesetzt und war nicht mal durch regelmäßig gestellten Dreier-Block zu stoppen. Anne war der Antrieb bei Abwehr und Einsatz und rettete wiederholt unmögliche Bälle. Ihr Zuspiel aus manchmal unmöglichen Positionen erlaubte es den Angreifern regelmäßig Druck im Angriff aufzubauen.
Einen guten Einstand mit dem Sieg konnte auch Martina Schulz feiern. Im zweiten Satz eingewechselt war auch sie für die eine oder andere gute Szene in Angriff und Abwehr verantwortlich.
Es haben gespielt: Anne Schulwitz, Sabrina Görlich, Rahel Hartmann, Inken Neppert, Sarah Kelle, Laura Borstelmann, Dörthe Krawietz, Martina Schulz, Lotte Franzen und Kerstin Klöpper. |